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Der Soundtrack zu den Amokläufen?

Posted in Alles by Dominik on 18/04/2009

Die meisten Konsumenten von Computerspielen sind nicht in Gefahr zu einem weiteren Amokschützen zu werden, das ist Fakt! Strengere Gesetze für Waffenbesitz sind ein Muss, nicht zuletzt wegen der steigenden Selbstmordrate mit Schußwaffen, verstärkte Kontrollen bei Computerspielen sind jedoch wenig erfolgreich, bekommen doch viele junge Konsumenten ihre Spiele von Eltern, Bekannten, Freunden, etc.
Alterskontrollen helfen wenig, vor allem bei einer kleinen Prozentgruppe von Spielern, von denen die Experten sagen, sie seien psychisch labil, leiden unter Selbstwertverlust und neigen zu einem hohen Aggressions und Frustrationpotential. Unter diesem geringem Prozentsatz gibt es noch eine weitere, viel kleinere Gruppe , welche tatsächlich in der Lage ist mit einer realen Waffe in der
Hand Menschen zu erschießen.

Bei solchen Videos auf YouTube bleibt man/frau oft erstarrt und entsetzt nach dem Ende regungslos sitzen. (das gesamte Video auf http://www.youtube.com/watch?v=RKSj0Z0spqo)

Wird/Ist mein Kind auch so? Meistens nicht!
Prävention ist trotzdem wichtig! Gegen jegliche Gewalt an Schulen und für eine breitere Anerkennung der Psychologie als Technologie!!

Es gibt sie also: die dunkelsten Schafe unter den Gamern, die vielleicht nicht unbedingt Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden können, wie mancher meint, aber der sich wiederholende Kreislauf von Superhero am Bildschirm und Flasche in der Schule die Fiktion für manchen Spieler zur “besseren” Welt macht, in der man endlich respektiert und verstanden wird.
Die echte Welt erscheint nun als sinnentleert, unfair und böse. Auch deswegen, weil die Spiele als konkretes Ventil für Aggressionen und Ängste benutzt werden, ohne die es einfach nicht mehr geht. Daher steigern sich viele Spieler in die virtuelle Welt mit Haut und Haaren hinein.
Gerade deswegen ist psychologische Betreuung als Prävention für jeden Schüler und auch jeden Arbeitnehmer sehr wichtig und zwar ohne sofort ins psychisch labile Eck gestellt zu werden. Nicht zuletzt wegen diesem Mechanismus werden viele Psychologen bspw. an Schulen nur selten in Anspruch genommen. Kein Schüler und schon gar kein Lehrer will als “Aufmerksamkeitserreger” oder als “Psycherl” gelten.
Ob solch einer öffentlichen Meinung, die durch manche hinterfragungswürdige Medien für politische Zwecke benutzt/gestärkt werden, hilft auch der sooft beschworene Psychologie-Unterricht nicht. Angesichts einer solch starken “public opinion” müsste schon ein Umdenken auf breiterer Basis stattfinden, wie etwa einer versicherten Psychoanalyse als leuchtendes Beispiel für ihre Anerkennung. Dass viele andere Staaten eine solche Analyse schon in ihre staatlichen Versicherungsprogramme aufgenommen haben, kümmert die Entscheidungsträger hierzulande anscheinend nicht. Es reicht, dass der Erfinder Österreicher war und dass man dafür auf fürstlichen Feiern, auf denen ein Glas Orangensaft 3,50 kostet, sich ordentlich rausputzen kann.
Auch wenn Sigmund Freud einer von den “uns” war, für viele ist/war er heute wie damals einfach nur ein weiterer unbequemer Erneuerer!

@TomSchaffer, und zur Bildungpolitik

Posted in Alles by Dominik on 17/04/2009

Betreffend der Mitgliedschaft in der Beamten-Gewerkschaft: Meines Wissens (ebenfalls Lehrerkind) gibt es zumindest einen Fall in dem einem Lehrer ohne Zustimmung ÖVP-Material zugesendet und untergejubelt wurde.

Solche Praktiken erinnern an den Ostblock: ein staatliches, enges, verstaubtes, altes, von Seilschaften durchzogenes Amt.
Was das Bildungssystem braucht ist eine parteiunabhängig geführte Plattform von Schülern, Eltern, Lehrern, Studenten, Dozenten und Wissenschaftlern, kurz allen Teilnehmern des Bildungssystems! Diese ständigen Abwechslungen und Kurskorrekturen von Ministern tun dem System augenscheinlich nicht gerade gut.

Genauso ist es aber auch um das ständige Blockieren parteipolitischer Interessensvertrettungen bestellt.
Das verkrustete System der Sozialpartnerschaft hat in der Bildung nichts verloren, weil diese mit den Interessen der meisten Beteiligten aber auch gar nichts verbindet, nicht einmal der Name der Gewerkschaft!
Ich kenne jedenfalls nur wenige Lehrer, die sich selbst strikt als Beamte sehen, und diejenigen welche, sind ohnehin meines Erachtens grauenvolle Lehrer und sollten daher auch eine Chance bekommen aus ihrem Lehrberuf austeigen zu können. Übrigens der Hauptgrund vieler Burn-outs: die Ausweglosigkeit des Systems!

Was bringen schon in den Medien inszenierte Schaukämpfe und Schauverhandlungen, in denen dann natürlich ganz bewusst keine der Seiten auch nur einen Milimeter von den Standpunkten abrückt und im Endeffekt auch der noch so kleine aber unwirksame Kompromiss von beiden Seiten hochgelobt wird.

Zuerst wurde das System von der Schülervertretung aufwärts bis hoch zur Ministerin von der ÖVP kalt gestellt. Nun stellt endlich die in der Opposition zwar lauthals schreiende SPÖ schon die zweite Bildungsministerin und setzt einen Schritt hin zum Todesstoß für die Bildungspolitik. Die ebnet dadurch die Bahn für Kanzler Strache.
Denn, die Bildungsverlierer von heute werden von der FPÖ schön weiter benutzt werden. Ich seh den nächsten, lauthals polternden Spruch schon neben einem grinsenden, die Zähne fletschendem Strache stehen: “Wer nix versteht, der geht!”

Solche Visionen sollten jedem, gleich auf welcher Konfliktlinie und Themengebiet er sich auch befinden mag, zu Denken geben um den vollständigen Untergang der Gerechtigkeit und der dadurch abgeleiteten Rechtsstaatlichkeit um jeden Preis (!) zu verhindern!

@dieKurzweil

Posted in Alles by Dominik on 16/04/2009

*räusper*
‘Tschuldige, dass ich dir so spät erst schreibe. Ich versuch jetzt schon zum zweiten Mal dir zu schreiben. Beim ersten Mal ist mir das Zeitlimit von StudiVZ dem Abschicken meiner Antwort zuvorgekommen und ich wurde aus dem geheiligten Serverbereich rausgeschmissen. Wer es also vereitelt hat, dass ich dir erst jetzt schreibe und noch einmal dir erkläre warum StudiVZ scheiße ist? StudiVZ! Dieses abartige Monster hat mir damit einen weiteren Grund geliefert auszusteigen. By the way, wenn du Antworten, Gespräche, Infos oder Feedback suchst und gleichzeitig deine Gedanken loswerden willst, dann schreib sie nieder! Lass sie aber nicht in einer alten Kiste vergammeln. Schreib’ doch einen blog und flüster deine Gedanken auf twitter um weder im engen Korsett von StudiVZ zu stecken, noch im riesigen Ozean von individueller multimedialer Präsentation unterzugehen wie in Facebook oder my.space.
Ich will keine Werbung jetzt speziell für www.blogger.com oder twitter.com machen, man/frau kann sie ja ohnehin längst mit facebook etc. per tweetdeck (www. tweetdeck.com) miteinander verbinden. Wer von google analytics nicht andauernd genervt werden will, hat ohnehin firefox und einen pop-up-blocker wie adblock plus als ad-on installiert, verfolgt wird man trotzdem.
Im Gegensatz zu StudiVZ, facebook oder myspace, benutzt man/frau bei twitter eher eine lose community aus Schreibern, die allen oder nur manchen Kollegen Gedanken und Infos posten und auf der anderen Seite im individuellen, eigenbrödlerischen Blog Texte schreiben.
Mach’ selbst einen Blog auf und/oder flüster mir was auf twitter, wenn du viel schreibst, kriegst auf jeden Fall Aufmerksamkeit und Konversation! ;-)

mfG Hultsch

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